Autor: mgf. winkelmann


ARI


Spielbrett aus Leder
38 x 38 cm²
Spielsteine Miwin’sche Würfel

Ein Strategie-Spiel

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Spielmaterial: Zwei Sätze Miwin’scher Würfel, zwei Damen und ein 15 x 15 Brett,
jedes Spielfeld hat die Größe der Grundfläche eines Würfels (2,5 x 2,5 cm²)
Spieleranzahl: zwei
Spieldauer: ca 15 min
Ziel: Die gegnerische Königin zu schlagen

Das Spiel: Jeder Spieler besitzt einen Spielstein, die Königin, und einen Satz Miwin’scher Würfel. Die drei Würfel dienen hier ebenfalls als Spielsteine. Während eine Königin in jede Richtung (waagerecht, senkrecht oder diagonal) beliebig ein Feld weit ziehen kann, dürfen die Würfel nur auf bestimmte Felder gesetzt werden:
1) An jedes der vier waage- oder senkrechten Nachbarfelder der eigenen Königin
2) Auf jedes Feld, auf das die Seitenfläche eines Würfels zeigt
Die Zahl der Seitenfläche eines auf dem Spielfeld liegenden Würfels gibt an, auf das wievielte Feld - vom Würfel weggezählt - der andere Würfel gesetzt werden kann (Zielfeld). Sollte das Zielfeld außerhalb des Spielbretts liegen, so kann es nicht benutzt werden. Sollte eine Seite nicht sichtbar sein, weil ein anderer Würfel anliegt, so entfällt dieses Zielfeld ebenfalls (verdeckte Seite).
Es wird entweder mit der Königin oder mit einem der drei Würfel gezogen. Königinnen dürfen nicht nebeneinander stehen. und nur sie dürfen geschlagen werden, die Würfel nicht.
Die Schlagstärke eines Würfels sind seine Zielfelder, bis zu diesem Feld in der Felderreihe kann eine Königin bedroht oder geschlagen werden, sofern sich zwischen dem angreifenden Würfel und der Königin kein anderer Würfel oder die eigene Königin befindet. In dem Fall wäre die Königin gedeckt. Steht die Königin jedoch genau auf dem Zielfeld, dann muss sie aus der Gefahrenzone ziehen, außer man kann die Seite des angreifenden Würfels durch direktes Anlegen ungültig machen. Sonst ist sie nicht zu schützen.
Spielablauf: Der erste Spieler setzt einen seiner drei Würfel auf ein beliebiges Feld. Der zweite Spieler setzt nun einen seiner Würfel auf eines der (maximal) vier Zielfelder dieses Würfels. Der erste Spieler setzt seinen zweiten Würfel auf eines der Zielfelder dieses Würfels, der Zweite wieder auf eines dieser Ziel-Felder usw., bis jeder seine drei Würfel plaziert hat. Zum Schluß werden die Königinnen auf beliebige Felder gesetzt.
Von nun an, kann irgendein eigener Würfel auf irgendein Zielfeld der eignen oder gegnerischen Würfel gesetzt werden, außerdem auf ein Nachbarfeld der eigenen Königin. Wer die gegnerische Königin schlagen kann, ist Sieger.
Beispiel:
In den oberen beiden Reihen wird die Königin bedroht:
In Zeile 1 steht die Königin genau auf dem Zielfeld, der dazwischenstehende eigene Stein hilft nichts.
In Zeile 2 überstreicht der angreifende Würfel das Feld der Königin.
In den unteren vier Reihen wird die Königin nicht bedroht:
In Zeile 3 wird das Zielfeld durch einen anliegenden Würfel verdeckt.
In Zeile 4 reicht die Zahl nicht aus, die Königin zu erreichen.
In Zeile 5 wird die Königin durch ihren eigenen Würfel gedeckt.
In Zeile 6 wird das Überstreichen des Königinnen-Feldes vom linken Angriffs-Würfel durch einen weiteren Angriffs-Würfel verhindert, und dieser hat nicht die erforderliche Zeigerstärke, um die Königin zu bedrohen.
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