Autor: mgf. winkelmann


Neunfeld


Spielbrett aus Leder: 2,5 x 23 cm&rs
Spielsteine: Miwin’sche Würfel

Ein Strategie-Spiel

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Spielmaterial: Ein Satz Miwin’scher Würfel, ein 1 x 9 Spielbrett
zwei Spielsteine
Spieleranzahl: zwei
Spieldauer: ca. 10 Minuten
Ziel: über das Spielbrett zu kommen

Spielablauf: Zu Beginn befinden sich die beiden Spielsteine außerhalb des Spielbretts an dessen Enden. Es wird mit den drei Würfeln solange gewürfelt, bis ein Spieler mindestens eine Fünf erhält, dieser Spieler beginnt.
Beide Spieler sollen mit ihrer Figur über das Spielfeld zur anderen Seite kommen. Der eine Spieler (A) muss über die Eins auf die Neun kommen, der andere (B) über die Neun auf die Eins. Die Spielsteine können entweder ein, zwei oder drei Felder vor oder zurück ziehen.
Nach dem Einwürfeln wählt nun der Spieler, der die Fünf gewürfelt hat, einen der drei Würfel, kippt diesen über eine seiner vier unteren Kannten, so dass eine der vorherigen Seitenflächen nach oben kommt. Diesen Würfel behält der Spieler, die anderen beiden Würfel schiebt er zu seinem Gegenüber, dabei müssen die obenliegenden Augenzahlen erhalten bleiben. Nun zieht er mit seinem Stein ein zwei oder drei Felder. Damit ist diese Zugfolge abgeschlossen.
Der zweite Spieler hat nun zwei Würfel vor sich liegen, kippt davon einen, schiebt den anderen zu seinem Gegner und zieht mit seiner Figur, der nun wiederum einen der beiden Würfel kippt, diesen behält und den anderen wieder übergibt. Dann zieht er mit seiner Figur usw.
Die Zahlen auf den Würfeln geben jeweils an, welche Felder nicht betreten werden dürfen. Ebenso darf nicht auf das vom Gegner besetzte Feld gezogen werden.
Gewonnen hat jener Spieler, der als erstes das gegenüberliegende letzte Feld erreicht, bei dreimaliger Zugwiederholung ist die Partie remis.
Regeln:
1) Zuerst einen Würfel kippen, die Restwürfel zum Gegenüber schieben, dann einen Stein ziehen.
2) Die Zahlen auf den Würfeln verbieten, auf die entsprechenden Felder zu ziehen. Es dürfen auch die Zahlen gekippt werden, auf dem die Figuren stehen.
3) Der gegnerische Stein darf übersprungen werden (Zwei- oder Dreifelder-Zug)
4) Kann ein Spieler nicht ziehen, hat er verloren.

5) Verschärfte Variante: Stehen die beiden Steine in Zielrichtung voreinander, so muß zwischen beiden Spielsteinen mindestens ein Feld frei bleiben.

Beispiel:
blau = b, rot = r, schwarz = s
Augenfarbe der Würfel
Spieler b r s Zug nach Bemerkung
A 1 5 2 - gewürfelt
A 7 5 2 3 b 1 auf b 7 gekippt
B 7 5 6 8 s 2 auf s 6 gekippt
A 7 1 6 5 r 5 auf r 1 gekippt
B 6 1 6 7 b 7 auf b 6 gekippt
A 6 4 6 8 r 1 auf r 4 gekippt
B 9 4 6 5 b 6 auf b 9 gekippt
A 9 4 2 7 s 6 auf s 2 gekippt
B 9 9 2 3 r 4 auf r 9 gekippt
B gewinnt, da A das Feld 1 nicht mehr verbieten kann.

Gewonnen hat jener Spieler, der als erstes das gegenüberliegende letzte Feld erreicht, bei dreimaliger Zugwiederholung ist die Partie remis.
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