Autor: mgf. winkelmann


Totem


Spielbrett aus Leder
38 x 38 cm²
Spielsteine Miwin’sche Würfel
 

Ein Strategie-Spiel

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Spielmaterial: 15 x 15 Brett,
einen Satz Miwin’scher Würfel
und pro Spieler neun Figuren
Spieleranzahl: zwei
Spieldauer: ca 15 min
Ziel: Ein fremdes Totem zu rauben

Das Spiel: Im brasilianischen Urwald hat jeder Indianerstamm sein Totem, ein Heiligtum, das Kraft gibt und sein Volk beschützt. Sollte es verloren gehen, so bringt das Unglück. Besonders stark wird ein Stamm, der ein zweites Totem in seinen Besitz bringen kann.
Jeder Stamm besteht aus neun nummerierten Kriegern. Gezogen wird mit jenem Krieger, dessen Ziffer mit der Augenzahl eines Würfels übereinstimmt. Es wird mit drei Würfeln gespielt, jeder Spieler kann also bis zu drei Figuren ziehen. Jeder Krieger darf ein oder zwei Felder weit ziehen, auch ums Eck, das Überspringen von eigenen oder fremden Figuren ist verboten. Kann eine Figur nicht ziehen, verfällt sein Zug. Wird eine Zahl mehrmals gewürfelt, so zieht diese Figur ebensooft.
Figuren können nicht geschlagen, sondern nur versetzt werden. Ziehen Sie mit Ihrem Stein auf eins der vier Nachbarfelder einer gegnerischen Figur (waagerecht oder senkrecht, nicht diagonal), so können Sie diese auf ein beliebiges freies Feld setzen, jedoch nicht neben einem Krieger eines anderen Stammes - Eckfelder sind erlaubt. Es können bis zu vier gegnerische Steine versetzt werden. Eigene Krieger können nicht versetzt werden.
Liegen zwei oder mehr Steine einer Farbe ohne Eckverbindungen aneinander (Kette), so kann aus diesem Verband keine Figur versetzt werden.
Kommt ein Krieger zu einem fremden Totem, indem er Nachbar wird, so kann er dieses fünf Felder weit werfen, aber nicht auf ein Nachbarfeld eines eigenen Kriegers. Erreicht man mit einem weiteren Krieger nochmals das Totem, so kann es nochmals versetzt werden. Zum Schutz vor fremden Zugriffen, kann auch das eigene Totem um fünf Felder versetzt werden, aber auch nicht auf Nachbarfelder der eigenen Krieger.
Spielablauf: Zu Beginn setzt jeder Spieler reihum seine Krieger auf beliebige Felder, feindliche dürfen sich höchstens über ein Eck berühren, anschließend sein Totem. Dann wird gewürfelt und jede Figur mit der entsprechenden Nummer kann ein oder zwei Felder ziehen. Die Reihenfolge der ziehenden Figuren ist egal. Wurde eine Zahl zweimal gewürfelt, so kann diese Figur auch zweimal ziehen. Der Spieler, der es schafft, ein fremdes Totem an sein eigenes anzulegen, gewinnt.

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