Autor: mgf. winkelmann Tyr 3 gewinntSpielbrett aus Leder 2 8 x 28cm² Spielsteine Miwin’sche Würfel |
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| Spielmaterial: | Ein Satz Miwin’scher Würfel und ein 9 x 9 Brett, jedes Spielfeld hat die Größe der Grundfläche eines Würfels (2,5 x 2,5 cm²) |
| Spieleranzahl: | 2 - 4 |
| Spieldauer: | ca 15 min |
| Ziel: | Die drei Würfel in eine Linie zu setzen |
Beispiele für Gewinnstellungen:

Zum Spiel: Die drei Würfel dienen als Spielsteine. Sie können
sich waagerecht, senkrecht oder diagonal auf dem Spielfeld bewegen.
Die Zahl auf der Oberseite eines auf dem Spielbrett liegenden Würfels gibt
die Reihe oder Spalte an, bis zu der der Würfel ziehen kann (Zielfelder).
So kann der Würfel mit der Zahl 2 auf dem Feld [1,1] (1. Zahl = Reihe,
2. Zahl = Spalte ) nur auf die drei Felder [1,2], [2,2] und [2,1] ziehen, während
der Würfel mit der Zahl 8 auf Feld [8,8] insgesamt 16 Zielfelder zur Verfügung
hat, da er auf jedes Feld der Reihe 8 ( [8,1], [8,2], [8,3], [8,4], [8,5], [8,6],
[8,7] und [8,9] ) bzw. der Spalte 8 ( [1,8], [2,8], [3,8], [4,8], [5,8], [6,8],
[7,8] und [9,8] )ziehen kann. Der Würfel mit der Zahl 6 auf Feld [9,2]
hat vier Möglichkeiten, der Würfel mit der Zahl 3 auf Feld [5,4] kann
sechs Felder nutzen.
Nachdem ein Würfel auf ein Zielfeld gezogen ist, muss die Oberseite dieses
Würfels verändert werden! Es kann eine beliebige andere Zahl nach
oben gelegt werden.
Der zu spielende Würfel muß immer gewechselt werden, dh., es darf
nicht zweimal hintereinander derselbe Würfel zum Zug kommen.
Spielablauf: Zu Beginn ist das Spielfeld leer, die Würfel liegen
daneben.
Der erste Spieler A setzt einen der drei Würfel auf ein beliebiges Feld.
Der zweite Spieler B wählt nun einen der beiden verbleibenden Würfel
und positioniert ihn auf’s Brett. Spieler A setzt nun den letzten der drei.
Bevor nicht alle drei Würfel im Spiel sind, darf keine obenliegende Zahl
doppelt vorkommen, dh., es darf kein Pasch (zwei gleiche Zahlen) gelegt werden.
Nun ist Spieler B wieder an der Reihe, er wählt einen der beiden zuerst
gelegten Würfel und verschiebt ihn auf ein Zielfeld, dann wendet er ihn
so, dass eine neue Seite nach oben kommt. Legt er dabei einen Pasch, so kommt
Spieler B nochmals zum Zug, indem er den anderen Würfel mit der gleichen
Augenzahl (Pasch-Würfel) auf ein Zielfeld verschiebt und diesen dann wiederum
wendet. Es kann vorkommen, das dies wiederum zu einem Pasch führt, so könnte
Spieler B nochmals einen Zug ausführen. Maximal können so durch Pasch-Legungen
drei Züge ausgeführt werden.
Der Spieler, der die drei Würfel horizontal, vertikal oder diagonal in
eine Linie bringt, ist Sieger.
Bemerkung: Der erste Spieler A setzt auch den dritten der drei Würfel.
Nachdem Spieler B auf jeden Fall mindestens zwei Züge ausführen kann
(da Paschmöglichkeit), muß er besonders Acht geben.
Regeln:
Der Würfel muß immer gewechselt werden
Beim Setzen der ersten drei Würfel darf kein Pasch gelegt werden
Zuerst einen Würfel auf ein Zielfeld verschieben und dann wenden
Jeder Pasch muß durch den anderen Pasch-Würfel wieder aufgelöst
werden
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