Das Miwin'sche Orakel <= || Seite 6 || =>

1.4) Über Zufall

Zufall ist Unwissenheit

Sollten Sie zufällig Ihre Nachbarin im Urlaub am Strand treffen, dann ist das kein Zufall, sondern Unwissenheit, Sie haben nicht gewusst, dass Ihre Nachbarin im selben Ort zur gleichen Zeit Urlaub macht.
Viele Vorgänge auf dieser Welt, ob in der Natur, der Technik oder anderswo, unterliegen dem Zufall, damit meint man, es ist nicht möglich vorherzusagen, welchen Ausgang der Vorgang nimmt. So kann man beispielsweise beim Werfen einer Münze nicht vorhersagen, welche Seite der Münze oben liegen wird. Wirft man diese Münze jedoch sehr oft, so kann beobachtet werden, daß die Häufigkeiten bei denen Zahl oder Kopf oben liegt annähernd gleich sind. In den Naturwissenschaften ist man zu der Überzeugung gelangt, daß man diese Münze unendlich oft werfen muß, damit beide Seiten gleichoft oben liegen. Dann lassen sich auch mathematische Modelle anwenden, mit denen Wahrscheinlichkeitsaussagen gemacht werden können. - Nur, >unendlich oft< ist ein sehr schwammiger Begriff, der beinhaltet, daß die Welt >unendlich lange< existiert, - das tut sie aber nur, wenn sie zeitlos ist. Das heißt, daß kein Zufall mehr stattfindet, das heißt aber auch, daß alle Veränderungen auf einmal passieren. In unserem Beispiel würde das bedeuten, daß >unendlich viele< Münzen gleichzeitig geworfen werden.

Zufall heißt immer

Unter Zufall wird das Zusammentreffen mehrerer unvorhergesehender Ereignisse am gleichen Ort zur selben Zeit verstanden. Da aber nach Vorhergesagtem die Zeit als naturgegeben ausfällt, kann es auch keine Zufälle im herkömmlichen Sinn geben! Die Dinge, die passieren sind also allgegenwärtig und somit gibt es auch Möglichkeiten, sie in Erfahrung zu bringen.

1.5) Befragung der Miwin'schen Würfel

>Die Würfel sind gefallen<, dieser legendäre Spruch von Julius Caesar zeigt, daß schon im Altertum Würfel zum Wahrsagen verwendet wurden. Sie wurden aus Knochen, Holz, Elfenbein, ja sogar aus Edelsteinen gefertigt und nicht nur zum Spielen benutzt, denn man erkannte schon frühzeitig, daß die Würfel sich hervorragend als Mittler eigneten. Als Entscheidungshilfe >soll man etwas tun, oder es lassen<, dienten sie ebenso, wie zur Entschleierung von nicht Bemerkbarem. Üblicherweise wurde mit drei Würfeln dreimal gewürfelt, so daß insgesamt neun Zahlenwerte zur Deutung herangezogen wurden. Öfter war verpönt, da es Unglück heraufbeschwor.

Es ist ein böses Omen, wenn Würfel vom Tisch fallen oder aus der Würfeltasse springen. Bleiben jedoch Würfel übereinander liegen, so erscheint eine Aussage verdeckt, das heißt, ein Geheimnis soll gehütet werden!

Wollen Sie wissen, ob Sie mit Ihrem Partner auf Urlaub fahren sollen?
Haben Sie eine 6, eine 5 und eine 3 gewürfelt?, die Würfel auf das Orakel-Brett gelegt?

Dann brauchen Sie die Antwort nur noch abzulesen:
6 liegt auf dem Schnittpunkt von Seele und Ja (+), die Seele sagt ja.
5 liegt auf dem Schnittpunkt von Geist und Vielleicht (~), der Geist sagt vielleicht.
3 liegt auf dem Schnittpunkt von Körper und Vielleicht (~), der Körper sagt vielleicht.

Das heißt, die Reise dürfte geistig und körperlich nicht besonders aufregend sein, jedoch der seelischen Erholung dienen.

Probieren Sie die verschiedenen Methoden aus, Sie werden erstaunliche Erfahrungen machen.

Um mit den Würfeln in Einklang zu kommen, begeben Sie sich mit ihnen an einen Ort der Kraft und meditieren.
Denken Sie an die gewünschte Übereinkunft, dass die Würfel zu Ihnen sprechen, Ihnen die gewünschte Information geben.

Es sind die neun Götter, die sich äußern.

Weihen Sie sie.

Generell gilt:
Wollen Sie eine aufgeschlüsselte Antwort, so nehmen Sie alle drei Würfel,
wollen Sie eine ausschließende Antwort, so nehmen Sie nur einen Würfel.

 
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